Industriedenkmal

Zeche Sterkrade

Seltenes dreibeiniges Fördergerüst

Zeche Sterkrade

TIPPS & TERMINE

Ganzjährig

Radtour

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Infos zur HOAG-Trasse finden Sie hier

Geschichte
Das denkmalgeschützte Fördergerüst über Schacht 1 und die zugehörige Schachthalle erinnern heute an die ehemalige Zeche Sterkrade. Sie wurde von der Gutehoffnungshütte angelegt, um dem stetig wachsenden Bedarf an Kohle nachzukommen. 1903 konnte die Kohlenförderung beginnen. Im Rahmen des Ausbaus der Zeche Osterfeld zur Großschachtanlage, diente der Schacht 1 der Zeche Sterkrade ab 1933 nur noch zur Bewetterung, Seilfahrt, Materialförderung und Energieerzeugung. Als im Jahre 1989 der Verbund der Zechen Osterfeld und Lohberg erfolgte, wurde der Betrieb auf der Zeche Sterkrade eingestellt und Schacht 1 verfüllt.

Heute
Die Schachthalle und das Fördergerüst befinden sich seit 1997 in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die die Bauwerke in den Jahren 2012-2015 in Zusammenarbeit mit ACE Architekturcontor Essen sanierte. In einem weiteren Schritt wird sich die Industriedenkmalstiftung um die Etablierung einer neuen Nutzung kümmern. Zusammen mit der umliegenden Brachfläche ist das Industriedenkmal Gegenstand des derzeit ausgelobten Schlaun-Wettbewerbs 2014/15. Siehe dazu: www.schlaun-wettbewerb.de

Denkmal
Das Fördergerüst von 1903 zählt zu den wenigen erhaltenen dreibeinigen Strebengerüsten im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu den ältesten erhaltenen Deutschen Strebengerüsten in Nordrhein-Westfalen. Es nahm vier nebeneinander liegende Seilscheiben auf, von denen noch zwei erhalten sind. Das filigrane, in Fachwerkbauweise gefertigte Stahlgerüst ist mit einer Schachthalle verbunden, die 1903 als massiver dreigeschossiger Backsteinbau errichtet wurde und mit ihrer historistischen Fassade noch an die Malakowtürme des 19. Jahrhunderts erinnert.

Zeche Sterkrade, Schacht 1
Oberhausen-Sterkrade, Von-Trotha-Straße
Infos: www.industriedenkmal-stiftung.de

 

Fotos: © Klaus-Peter Schneider/Industriedenkmalstiftung

Der Zugang zum Industriedenkmal ist nur nach Absprache mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur möglich.

Regelmäßige Führungen sind geplant.

 

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